


Wer die Natur rund um Himmelpfort auf wander-bare Weise erkunden möchte, kann zwischen abwechslungsreichen und verschieden langen Touren wählen. Rundkurse sind ebenso ausgeschildert wie die Etappen internationaler Wanderwege.
Der Natur auf der Spur
Drei Rundwanderwege zwischen vier und 18 Kilometern Länge haben ihren Ausgangspunkt in Himmelpfort. Sie führen um den Moderfitzsee, Pian oder entlang der Woblitz bis nach Lychen. Sie sind allesamt gekennzeichnet und auch für Nordic Walker geeignet. Naturliebhaber können darüberhinaus einen Spaziergang auf dem drei Kilometer langen Lehrpfad „Morgenland“ unternehmen.
Als Etappenziel ist Himmelpfort integriert in den Ruppiner Seenland-Rundwanderweg, der als Teil des Europawanderweges E10 zu Touren beispielsweise an den Stechlinsee nach Neuglobsow oder bis nach Dannenwalde (Anbindung an den Regionalexpress RE 5) einlädt.
Im Klosterdorf unterwegs
In unmittelbarer Nähe der Klosterkirche wartet das kretische Labyrinth, gelegt aus Feldsteinen, auf Besucher. Es wurde als Gebets- oder Meditationsweg angelegt und ist ganzjährig begehbar. Von dort aus lässt sich auch der Haussee umrunden – der Weg am Ufer entlang bietet zu jeder Jahreszeit interessante Einblicke in die Natur.
Ebenso verläuft ein Wanderweg um den Sidowsee – er ist der unberührteste der Himmelpforter Gewässer, nicht schiffbar und nicht zum Angeln freigegeben. Entlang geschichtlich bedeutsamer Punkte führt der historische Rundweg um den Moderfitzsee. Die Tour umfasst die ehemalige Glashütte Pian, die sagenhafte Strohbrücke und die Klosteranlage. Die Himmelpforter Mönche wandelten schon vor hunderten von Jahren auf einem Abschnitt dieses Weges, als sie in Lychen die Abgaben der Fischer für die Nutzung der Himmelpforter Seen einforderten.
Beide Touren eignen sich gut für nachmittägliche Spaziergänge mit Start und Ziel am Haus des Gastes.
Auf den Spuren der Zisterzienser begibt sich Astrid Behrendt. Sie bietet Führungen zur Geschichte der Klosteranlage an. Auf „sinn-volle“ Weise die Natur erkunden, dazu lädt Kräuterfrau Gisela Schröder auf Ausflügen in die nähere Umgebung des Klosters ein. Das Augenmerk gilt der Kräuter- und Baumwelt, die mit allen Sinnen aufgespürt und bestimmt wird. Vertieft werden können die frisch erworbenen Kenntnisse dann im Kloster-Kräutergarten.


